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Startup des Jahres 2012: Die Jury hat entschieden.

Der Gewinner steht fest! Die Jungs und Mädels von deutsche-startups.de kürten vor ein paar Tagen zum insgesamt sechsten mal das Start-Up des Jahres. Die Gewinner der letzten Jahre waren u.a. UpCload, Avocado Store, Citydeal und MyMuesli. Die Jury bestand auch dieses Jahr wieder aus versierten Fachpersonen der Gründerszene, darunter Andre Alpar (BA, mehrmals gegründet), Thomas Clark (AmboMedia), Stephan Doerner (Tech. Redakteur Wall Street Journal), Susanne Gläser (Redakteurin des Magazins VentureCapital), Sebastian Schulze (Gründer und GF von UpCload) u.v.m.. Insgesamt ein bunter Mix aus Journalisten, Branchenexperten und Investoren. Bevor ich aber den Gewinner diesen Jahres preisgebe, erhaltet ihr noch einen kurzen Überblick über die Nominierungen:

Auctionata (www.auctionata.de):

Kunst, Antiquitäten, Sammlerstücke und Vintage-Artikel ungesehen online kaufen, ersteigern oder selbst anbieten.

Arzttermine.de (www.arzttermine.de):

Arzttermine.de erleichtert seit wenigen Wochen die Terminfindung beim Arzt. Patienten finden über die Plattform Ärzte in ihrer Umgebung, vergleichen die Bewertungen und buchen den Arzttermin direkt online. Das Spannende an diesen Konzepten ist die gelungene Kombination aus simpler Online-Terminvereinbarung, geo-lokaler Ärztesuche und einer Ärztebewertung.

doo (www.doo.net):

Das große Ziel von doo ist das papierlose Büro. doo ermöglicht das Speichern von Dokumenten in der Cloud, so dass die Nutzer von jedem Ort auf die Dokumente zugreifen können.

Honestly (www.honestly.de):

Das Karlsruher Start-up Honestly bietet Firmen, Freiberuflern und öffentlichen Einrichtungen mit seiner mobilen App die Möglichkeit, nicht-öffentliches Kundenfeedback direkt vom Ort des Geschehens zu erhalten. Mit einer unkomplizierten Abgabe von Feedback und mit Gutschein-Codes will der Dienst Endkunden motivieren, anonym ihre Meinung kund zu tun und somit den teilnehmenden Firmen mitzuteilen, was an deren Produkten oder Filialen gut oder verbesserungswürdig ist. Diese können auf das Feedback antworten, problematische Situationen direkt mit dem Endkunden klären und so Kundenbindung und Beschwerdemanagement verbessern.

JustBook:

Mit der Smartphone-App können Nutzer kurzfristig ein Hotelzimmer in der Stadt, in der sie sich gerade aufhalten, buchen. Zielgruppe des Dienstes, der nur als Applikation daherkommt und nicht als Webservice daherkommt, sind somit Nutzer, die spontan eine Bleibe brauchen – etwa weil sie die letzte Bahn oder den letzten Flieger verpasst haben. JustBook bietet dabei täglich mehrere Hotels aus verschiedenen Kategorien.

KeyRocket (www.veodin.com):

Das Programm KeyRocket der Berliner Veodin Software GmbH ermöglicht es Ihnen sehr einfach sogenannte Shortcuts für die Microsoft Office Suite zu lernen. Diese Tastenkombinationen oder auch Hotkeys verkürzen wichtige und oft zeitraubende Arbeitsabläufe.

Mädchenflohmarkt (www.maedchenflohmarkt.de):

Gebrauchte Kleider, Taschen, Schuhe, Hosen, T-Shirts und Jacken sind das neue Internetgold. Gefühlt ein dutzend Gründerinnen und Gründer im Lande arbeiten derzeit an Plattformen rund um das Thema gebrauchte Klamotten. Das neue Buzzword für diese Konzepte heißt “Preloved Fashion”. Im Juli startete das Second Hand-Projekt Mädchenflohmarkt. Auf der ansehnlichen Plattform kann die weibliche Zielgruppe gebrauchte Kleidung und Accessoires kaufen und vor allem verkaufen. Unterstützt und finanziert wird das überwiegend weibliche Mädchenflohmarkt-Team von der Mannschaft der Shopping Community edelight

Shoplove (www.shoplove.com):

Das Konzept der Shopping-App ist relativ simpel, aber genial: ShopLove aggregiert nach eigenen Angaben über 500.000 Produkte aus rund 70 Shops und präsentiert diese in sehr ansprechender Weise auf dem iPad. Die ShopLove-Macher möchten mit ihrem aggregierten Katalog “Shopping von Zuhause erleichtern”.

Stuffle.it (www.stuffle.it):

Stuffle.it ist der Flohmarkt fürs iPhone. Die kostenlose App funktioniert extrem simpel – und man merkt deutlich, dass genau darauf die Entwickler viel Wert gelegt haben: Nach dem Download von Stuffle – einer Wortkreation aus ‘Stuff’ und ‘Sale’ – kann man nach Dingen stöbern oder etwas verkaufen. “Bei Stuffle soll es nicht nur um das Vergleichen von Angeboten gehen, sondern viel mehr um den Spontankauf und die Freude des Entdeckens”, erklärt Nico Lumma, Erfinder von Stuffle und COO von Digital Pioneers.

wywy (www.wywy.com):

Das Münchner Unternehmen wywy kalibriert das Fernsehprogramm mit Second-Screen-Apps, um eine sekundengenaue Interaktivität zu ermöglichen. Verschiedene Umstände sorgen beim TV des Nutzers für eine Verzögerung von 5 – 60 Sekunden, die eine störende Wirkung entfalten können: Im Fernsehen steigt der Basketballspieler gerade zum Sprungwurf hoch, während im Second-Screen teilweise schon darüber gesprochen wird, dass der Wurf saß. So können sich Nutzer schwerlich in Echtzeit untereinander austauschen. Dabei will wywy Abhilfe schaffen und bietet seit Ende Oktober auch unter http://www.wywy.tv eine eigene Second-Screen-App an.

…and the winner is…?

Das Start Up Unternehmen ¨wywy¨ holte sich dieses Jahr den Sieg. Die Second Screen App konnte die Jury überzeugen und landet um Haaresbreite auf dem ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

¨Im Frühjahr losgelegt, im Sommer Finanzierung, im Oktober in Deutschland gestartet, im Dezember in den USA gelauncht und jetzt noch Start-up Unternehmen des Jahres. Besser geht´s nicht! Für unser gesamtes Team ist das die Bestätigung, dass wir an der richtigen Sache arbeiten. Das Thema Second Screen wird die Fernsehlandschaft nachhaltig verändern – der Launch in diesem Jahr war erst der Anfang!”, sagte Mitgründer Schroeter zum tollen Sieg.

Warum die Jury gerade von wywy am Meisten überzeugt war, könnt ihr hier nachlesen:

http://www.deutsche-startups.de/2012/12/19/wywy-start-up-des-jahres/

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