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SEO- SEM- Investition – Ja oder Nein?

Bei der Frage, ob sich eine SEO- bzw. SEM-Investition lohnt (und wenn ja, wann?) gebe ich Euch in diesem Blogeintrag einen möglichen Ansatz dies herauszufinden.

SEO – Investition

Eine Suchmaschinenoptimierung lässt sich nicht in ein paar Tagen oder Wochen durchführen. Sie braucht etwa drei bis vier Monate Vorlaufzeit. Erst dann kann man von Erfolg oder Misserfolg sprechen. Bei einer Suchmaschinenoptimierung geht man das Risiko ein Geld zu verlieren, denn keine SEO-Agentur kann ihren Kunden zu 100% den Erfolg eines hohes Rankings versprechen.
Die Kosten für eine Suchmaschinenoptimierung durch eine Agentur können in extrem unterschiedlichen Preisklassen liegen. Dies hängt von folgenden Merkmalen ab:

  • Größe der Webseite
  • Wie gut ist die Webseite für eine Suchmaschinenoptimierung geeignet?
  • Wie lange gibt es die Webseite bereits?
  • Die Marktlage
  • Welche Ressourcen hat der Auftraggeber, um Verbesserungen umzusetzen?
  • Was sind die Ziele der Webseite?

Eine SEO-Investition lohnt sich dann, wenn ich sicher bin, dass mein Produkt für einen bestimmten Markt geeignet ist. Bin ich zum Beispiel im B2C-Bereich bereits erfolgreich, will aber auch den B2B-Bereich erobern, ist der Erfolg hier nicht garantiert. Die Wettbewerber können komplett andere sein.

SEM – Investition

Eine Investition in Search Engine Marketing bzw. Suchmaschinenwerbung ist empfehlenswert, wenn man sich unsicher ist, wie geeignet mein Produkt für einen bestimmten Markt ist. Mit SEM kann man einen Testlauf starten und relativ schnell und genau herausfinden, wie geeignet mein Produkt für den bestimmten Markt ist. Hier habe ich die Möglichkeit die obersten Plätze bei Google zu „mieten“. Meine Website erscheint dann unter den von mir gewünschten Keywords ganz oben auf einem gelb hinterlegten Feld. Das geschieht ohne Vorlaufszeit sondern sofort. Hier habe ich die Garantie, für xx Besucher auf meiner Website pro Tag. Im Gegenteil muss ich jedoch für jeden Klick bezahlen. Ich kann meine Ausgaben hierfür zum Beispiel auf 100 Euro pro Tag begrenzen. Ist dieses Limit jedoch erreicht, erscheine ich nicht mehr im gelben Bereich.

Um mein Ergebnis der Suchmaschinenwerbung zu verfeinern könnte ich nun meine Website zu verschiedenen Jahreszeiten schalten. Dies ändert in vielen Fällen, je nach dem inwiefern mein Produkt ein Sainsonprodukt ist das Gesamtergebnis.

Dieser Testlauf ist also eine sehr geeignete Methode, um herauszufinden, ob der Markt für mein Produkt da ist oder nicht. Ich bekomme hier Sofortergebnisse. So weiß ich wieviele Besucher durchschnittlich auf meine Seite kommen, wie lange sie darauf bleiben, was sie sich auf meiner Seite anschauen und schließlich ob sie mein Produkt kaufen oder nicht.

Finden sie in drei Schritten heraus, ob sich SEO für Sie lohnt oder nicht

  1.  Geben sie die Keywords bei Google ein, die ihr Produkt am besten beschreiben und unter welchen sie gefunden werden möchten. 
  2.  Schauen sie sich die ersten sechs Webseiten an und vergleichen sie diese mit Ihrem Produkt mit den Fragen: Sind das für die Masse interessante Angebote? Kann ich dort einen Platz für mein Produkt finden?
  3.  Wenn sie nach der Identifizierung der ersten sechs Websiten hier einen Platz für ihre Website sehen, empfiehlt sich eine SEO-Investition.
    Sind diese Websiten aber deutlich besser aufgebaut, haben ein besseres/größeres Angebot und sie sehen für sich kein Alleinstellungsmerkmal, macht es keinen Sinn in SEO zu investieren, denn die Seite wird höchstwahrscheinlich erst auf der zweiten Googleseite erscheinen.

Und wer klickt schon die zweite Seite von Google an?

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Katz-Und-Maus-Spiel: SEO

Seit 15 Jahren besteht nun die Suchmaschine Google. Von Anfang an war es das große Ziel, durch eine automatisierte Einstufung der unzähligen Inhalte im Internet, die Online-Suche zu vereinfachen. In den ersten Jahren waren jedoch Google´s Kriterien (Algorithmus) zur Bewertung einer Webseite einfach zu durchschauen. Dadurch konnte ein beliebiger Internetauftritt mit relativen geringen Aufwand hinsichtlich dieser Kriterien optimiert und eine gute Position in der Suchergebnis-Liste erreicht werden. Im Laufe der Jahre wurde der Algorithmus zunehmend angepasst, sodass ein immer größeres Katz-Und-Maus-Spiel zwischen Google und SEO-Optimierern entstand.

SEO (Search-Engine-Optimization) ist ein Teilgebiet von SEM (Search Engine Marketing). Es ist eine der heutzutage bedeutendsten Online-Marketing-Maßnahmen, um möglichst viele Besucher auf die eigene Website zu lenken, im Web leicht gefunden zu werden und somit eine möglichst hohe Internetpräsenz zu erreichen.

Um unseriösen Methoden zur Webseiten-Optimierung, wie dem übermäßigen Einsatz von Keywords (suchrelevanter Schlüsselwörter) entgegen zu wirken, verschärft und wandelt Google Ihren Algorithmus seit 2006 permanent ab. Dadurch soll verhindert werden, dass Webseiten trotz geringer Qualität, durch gezielte Manipulation der Suchergebnisse, auf einer oberen Position „ranken“.

Inzwischen ist die Komplexität der Kriterien jedoch derart gestiegen, dass es selbst für qualitativ hochwertige Webseiten nicht mehr einfach ist, ein gutes Ranking zu bekommen und anschließend beizubehalten. Nur durch ständige Optimierung kann eine gute „Sichtbarkeit“ in den Suchergebnissen beibehalten werden. Da das Know-how, welches man zur effektiven SEO-Arbeit braucht, jetzt schon riesig ist und stetig wächst, empfiehlt es sich entweder einen SEO-Experten „inhouse“ zu haben oder es an eine SEO-Agentur auszulagern. Ein Zwischenspiel von internen sowie externen Experten kann eine weitere Lösung sein. Sicher ist, dass das keine Aufgabe mehr ist, die nebenbei zu bewerkstelligen ist.

Für diejenigen, welche auf der Suche nach einer professionellen SEO-Agentur sind, möchte ich die befreundete Firma „SMS GmbH“ nennen und empfehlen, welche ihr unter folgenden Link finden könnt: www.social-media-gmbh.de.

Momentan ist Deutschland hinsichtlich verfügbarer Tools zur Search-Engine-Optimization wohl das fortschrittlichste Land. So stammt auch Andre Alpar, der momentan vermutlich wichtigste Experte auf diesem Gebiet, aus Deutschland. Er erklärt: „Amerikanische Tools legen tendenziell mehr Wert auf Einfachheit und die Benutzeroberfläche. Das mag für die Hobby-SEO-Person reichen, aber nicht für diejenigen, die professionelles SEO betreiben.“

Zu den Tools, welche sich gegenwärtig am meisten beweisen gehören u.a.: Sistrix (www.sistrix.de), AKM3 (www.akm3.de), SEOlytics (www.seolytics.de), Searchmetrics Essentials (suite.searchmetrics.com), Linkvendor (www.linkvendor.com) und sitefactor (www.sitefactor.de).
Für welches Tool man sich entscheidet hängt immer von der eigenen Geschmacksache und dem verfügbaren Budget ab.

Durch meine Tätigkeit bei der Anleiter GmbH im Betahaus, hatte ich kürzlich die Möglichkeit einen Vortrag von Andre Alpar zu hören. Allen, die in dieses Thema interessiert sind und allen, die sich gerne begeistern lassen möchte ich nahe legen eine solche Gelegenheit ebenfalls zu nutzen. Hier findet ihr Termine zu Vorträgen von Andre Alpar: http://www.andre-alpar.de/vortraege.html.

In meinem nächsten Blogeintrag werde ich einen Ansatz geben, um herauszufinden, ob eine SEO- bzw. SEM-Investition lohnenswert ist.

Gen Y – How Boomer Babies are Changing the Workplace

Vor 10 Jahren noch die Thumb Gerneration, sind sie heute als die Digital Natives bekannt – die Ypsiloner, die goldene Generation, die Millennials – die Gewinner und Veränderer des heutigen Arbeitsmarktes. – Die Wiegenkinder der Achtziger und Neuziger.

Wir sprechen hier von der ersten Generation, die mit dem Internet sowie mobiler Kommunikation aufgewachsen und daher technologisch als überaus affin zu bezeichnen ist. Eine Tatsache, die schon vor einem Jahrzehnt erste Auswirkungen zeigte:

„Handheld-Technologien wie Mobiltelefone, GameBoys und Notebooks haben bei der Handy-Generation unter 25 Jahren zu einer biologischen Mutation des Daumens geführt“, so das Ergebnis einer Untersuchung der „Cybernetic Culture Research Unit“ an der Warwick University. Weiter berichtete schon damals die britische Zeitung „Observer“, seien durch mobile Geräte die Fingeraktivitäten in Richtung Daumen verlagert worden.

Bis heute hat sich diese Entwicklung intensiviert und lässt sich mittlerweile zunehmend auch im sozialen Kontext erkennen: die Millennials identifizieren sich über die Marken ihrer Computer oder Mobiltelefone. Sie sind Mac oder PC, Android oder iPhone Benutzer. Sie sind über Laptop, Smartphone, iPad o.Ä. am twittern, facebooken, whatupsen und so ständig in sozialen Netzwerken unterwegs.  Ihren klaren Status teilen sie in Online-Netzwerken offen und selbstbewusst mit, was wiederum dem Social-Media-Marketing eine immer größere Bedeutung zukommen lässt.

Darüber hinaus hat wohl kaum eine Generation die Arbeitsplätze so maßgebend verändert wie die Ypsiloner.

Seit über einem Jahrzehnt zählen sie nun schon zu den Arbeitsfähigen; Unternehmen sind auf sie angewiesen und dennoch immer noch nicht richtig auf sie vorbereitet. „Diese Gerneration wird die Arbeitskultur in den Unternehmen radikal umkrempeln“, so Anders Parment, der ein Buch über die Ypsiloner geschrieben hat.

Die „goldene Gerneration“ charakterisiert sich durch eine Reihe von Eigenschaften: Sie sind qualifiziert und haben eine gute Ausbildung genossen, die meisten haben einen Fachhochschul- oder Universitätsabschluss. Auslandaufenthalte, Arbeitsplatzwechsel und zahlreiche Praktika sind beinahe selbstverständlich. Sie sind dynamisch und kreativ, selbstbewusst, optimistisch, extrem anspruchsvoll und wählerisch. Routine ödet sie an. Sie arbeiten lieber in Teams; ob direkt vor Ort oder virtuell, während sie Hierarchiesysteme mehr und mehr verabscheuen. Sie möchten ihren Vorgesetzten auf Augenhöhe begegnen und zögern nicht lange mit ihrer eigenen Meinung und Kritik. Sie sind motiviert Überstunden zu machen, wenn sie darin einen Sinn erkennen und der Job Spaß macht. Doch anders als es charakterisierend für die Fünfzigerjahre war, wollen sie nicht mehr nichtstuend Stunden verstreichen lassen, sondern den Schreibtisch verlassen, wenn ihre Aufgaben erledigt sind.

Forderungen an den Arbeitgeber wie beispielweise Elternzeit, klare Aussagen über Karierechancen, gute Bezahlung, Weiterbildungen durch den Arbeitgeber, ect. zunehmend alltäglich, während dies früher außergewöhnliche Extras waren. Arbeitgebern bleibt hierbei im Rahmen der Einstellung neuer Mitarbeiter nur noch wenig Entscheidungsfreiheit, denn der Anteil der Millennials unter den Erwerbsfähigen wird von Jahr zu Jahr größer, während die Anzahl aller Erwerbsfähigen stetig und immer schneller abnimmt.

„Schon seit einigen Jahren nimmt die Verweildauer in den Firmen stark ab. Wer jetzt auf den Arbeitsmarkt kommt, weiß, dass er wertvoll ist und jederzeit wechseln kann“, sagt Wilhelm Bauer vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation. Also bleibt dem Arbeitgeber nicht mehr viel anderes übrig, als sich den Anforderungen anzupassen.

Das ist auch der Grund dafür, dass Themen wie Unternehmensphilosophie, und -kultur, dezentralisierte Führung und Beyond Budgeting eine immer größere Bedeutung in der Unternehmeswelt bekommen.

Diese Themen richten sich also nicht mehr nur an Social-Entrepreneure, sondern an alle Unternehmer, die den deutlichen Trend der goldenen Generation überleben wollen – besser gesagt müssen.

Es ist für bestehende aber auch zukünftige Unternehmer, wie wir es in unserem Studiengang anstreben zu werden, von Vorteil dieses Phänomen von Beginn an zu beachten.