#1: Wie gründet man ein innovatives Startup?

„The way to have good startup ideas
is to become the sort of person who has them.“

– Paul Graham

Wer von Euch kennt das? Man hat eine innovative Startup-Idee, ist total begeistert davon und stürzt sich Hals über Kopf in die Arbeit – nur um irgendwann in einer Sackgasse zu landen, einfach nicht weiterzukommen und schließlich aufzugeben. Mir selbst ist das ein paar Mal passiert und ich kenne jede Menge Leute, denen es ähnlich geht. Deshalb möchte ich in diesem Blog der Frage nachgehen, wie man die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs einer Idee erhöhen kann.

Auf die Frage wie man ein innovatives Startup gründet, haben wir in diesem Blog schon mehrere Antworten lesen können:

Gründer müssen ehrgeizig und gut gebildet sein und viel netzwerken.

Außerdem brauchen sie ein gutes Teamden richtigen Führungsstil und müssen wissen, welche Kennzahlen wichtig sind.

Das Geschäftsmodell sollte sie optimieren, bis Product/Market-Fit erreicht wurde  und dann hoffen, dass es gut skaliert.

Schließlich werden die Prozesse analysiert und optimiert und so die Voraussetzungen für erfolgreiches Wachstum geschaffen.

All diese Faktoren sind natürlich unheimlich wichtig und für die Beratung der Unternehmen innerhalb unseres Seminares sicherlich hilfreich. Aber wird dadurch aus einer schlechten Startup-Idee ein erfolgreiches Unternehmen? Und wie sollte man vorgehen, wenn man selbst etwas gründen möchte?

Letztlich sind die oben beschriebenen Fähigkeiten und Ansätze, sowie ein Großteil des BWL-Wissens, welches an Hochschulen vermittelt wird, doch nichts anderes als Werkzeuge. Und diese Werkzeuge sind nur dann nützlich und praktikabel, wenn man weiß, was es sich damit zu bauen lohnt.

Nur wie findet man heraus, welche Startup-Idee es wert ist verfolgt zu werden?

Paul Graham, u. a. Gründer des Startup-Inkubators Y Combinator, sagt in seinem (sehr lesenswerten) Essay „How to Get Startup Ideas“ zunächst einmal, was man NICHT tun sollte: Über Startup-Ideen nachdenken. Besser ist es, über Probleme nachzudenken, die man selber hat. Doch auch das garantiert noch nicht, dass die Startup-Idee auch gut ist. Paul Graham empfiehlt daher folgendes:

„Um gute Startup-Ideen zu entdecken, muss man die Person werden, die gute Startup-Ideen hat – und dann bauen, was auch immer einen interessiert.“

Diese Antwort mag auf Anhieb sehr unbefriedigend klingen, ist aber empirisch korrekt und bei näherer Betrachtung durchaus sinnvoll. Denn dadurch wird die individuelle Persönlichkeit des Gründers und dessen Intuition ins Zentrum der Betrachtung gerückt. Der Gründungsprozess fängt damit nicht mehr bei den Fähigkeiten, dem Wissen oder der Idee an, sondern bei einem selbst. Und das ist letztlich der Ausgangspunkt eines jeden erfolgreichen Unternehmens: die Person, die es gründet.

Wenn aus der Person heraus eine gute Startup-Idee und ein Prototyp organisch erwachsen, dann erhalten die Werkzeuge (die man meist ohnehin erlernen kann) in diesem Kontext auch ihren Zweck und führen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zum Erfolg.

Die Frage ist also: Wie wird man eine Person, die gute Startup-Ideen hat?

Darum soll es in meinen nächsten Blog-Artikeln gehen.

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26 Gedanken zu „#1: Wie gründet man ein innovatives Startup?

  1. jirka1972 sagt:

    @ Bjoernleffers: „Die Frage ist also: Wie wird man eine Person, die gute Startup-Ideen hat?“

    Zunächst, der Beitrag ist gut, sehr gut sogar. Denn mit Deinen aufgeworfenen Fragen hat sich jeder schon einmal beschäftigt. Und beschäftigt sich immer wieder damit. Doch Deine von mir eingangs zitierte Frage würde ich nicht primär in den Fokus stellen. Nämlich dann wird m. E. kommt man aus dem Nachdenken, Zweifeln und Sinnieren irgendwie nicht wieder raus.

    Besser erscheint mir die Variante, zwei Fragen aufzuwerfen:
    a) Was will/möchte ich bzw. nicht?
    b) Wie komme ich dahin?

    Die erste Frage lässt sich in relativ kurzer Zeit beantworten. Für die Umsetzung der zweiten Frage wird es länger dauern. Und diesen Zeitabschnitt finde ich persönlich als den prägenden, da hier neues Wissen erworben wird, neue Kontakte geknüpft und die unterschiedlichsten Anschauungen ausgetauscht werden –> also ein eigener persönlicher Weiterentwicklungs- und Reifeprozess statt findet.

    Dabei werden alte Probleme, die sich bisher in den Weg stellten nocht einmal thematisiert und die man jetzt mit einem anderen Blickwinkel sieht und ggf. nun auch eine Lösung dafür hat. Parallel stellen sich Zukunftsgedanken ein, wie der Weg verlaufen soll Und damit kommen auch Ideen und Gedanken.

    Ich kann mich an die Anfangszeit vom Studium noch erinnern, wo es öfter mal hieß, hast du schon eine Geschäftsidee oder was willst du damit machen. – Ganz allmählich entwickelt sich das bei mir, ungefähr seit einem dreiviertel Jahr. Der Studiengang, die Kommilitonen, meine berufliche Tätigkeit – aber auch private Aspekte – haben hier mit reingespielt. So dass ich jetzt ein grobes Bild habe, das ich jetzt noch verfeinern muss.

    Und die Fragen – ob es dafür Bedarf gäbe, mit welcher Personalia oder mit welchen Zahlen ich arbeiten müsste – die tauchen jetzt immer wieder auf, es gibt Überlegungen und Verwerfungen…

    Analog würde ich die Beantwortung nach der Person mit guten Start-up-Ideen sehen. – Anderenfalls, so denke ich, könnte man sich nur selbst blockieren oder verbeißen, wenn man nur auf diese Frage sich trimmt „Was könnte ich tun“….

    • bjoernlefers sagt:

      Lieber Jirka,

      danke für Deinen Kommentar!

      Dies ist der erste einer Reihe von Blog-Artikeln zu diesem Thema. Ich werde noch genauer darauf eingehen, was ich damit meine.

      Dabei werde ich mich allerdings nur bedingt mit der Frage „b) Wie komme ich dahin?“ beschäftigen, die ja – zumindest in Teilen – durch unser Studium beantwortet wird.

      Primär werde ich einem Teilaspekt Deiner Frage „a) Was will/möchte ich bzw. nicht?“ nachspüren. Denn während man sich fragt was man will, sollte man sich auch fragen was zu wollen sinnvoll ist. Und das hängt von Deiner Persönlichkeit, Deiner inneren Haltung und Deinen Möglichkeiten ab.

      Wenn ich jetzt z. B. vorhätte ein grünes Amazon zu gründen, dessen Server nicht mit Kohle und Atom-Strom betrieben werden ( http://www.greenpeace.org/international/Global/international/publications/climate/2012/iCoal/HowCleanisYourCloud.pdf ), das nicht dem Steuerzahler an sein Geld geht ( http://blog.br.de/quer/schoene-bescherung-steuerzahler-schenkt-amazon-arbeiter-23112011.html ) und die vielen kleinen und langsam aussterbenden Buchhandlungen am Geschäft beteiligt, dann ist das ja schön und gut, aber macht es für mich Sinn, diese Gründungsidee zu verfolgen? Oder lege ich ein Ziel fest (Frage a) und mache mich auf den Weg (Frage b), um am Ende in einer Sackgasse zu landen?

      Darum geht es mir hier.

      Aber Deine Idee klingt diesbzgl. ganz gesund. Würde mich freuen, mal mehr darüber zu hören!

      Schönen Gruß

      Björn

      • jirka1972 sagt:

        @ Björn: Ein wenig konfus hat mich Dein letzter langer Absatz gemacht bzw. verwirrt. Der Gedanke von Amazon und den vielen, kleinen langsam aussterbenden Buchhandlungen, der hat etwas – selbst wenn es utopisch ist.

        Ber vielleicht lässt es sich so besser ausdrücken: Die Frage a) werfe ich auf, wenn ich einen Rahmen stecken möchte, sozusagen ein langfristiges Ergebnis. Frage b) ist so vielschichtig mit Einflussfaktoren besetzt, wo unser Studium mit Sicherheit nur einen von vielen Parametern darstellt.

        Aber die Ausgangsfaktoren wie „innere Haltung“, „Persönlichkeit“ und „Möglichkeiten“ würde ich trotzdem als Variablen bezeichnen, die im Ursprung bei der Ausgangsfrage „Was will ich?“ zwar untersucht und festgehalten werden – aber eben nach einem gewissen Prozess („Wie komme ich dahin?“) erneut auf dem Prüfstand stehen sollten.

        Risikobereitschaft, Sicherheit, Flexibilität, Gesundheit, Familie, Freunde, Ehrgeiz, finanzielle Voraussetzungen/Perspektiven, der Bedarf an sich, die Entwicklung im Umfeld, evtl. neue Wege

        Selbst wenn sich nur wenige Größe davon ein wenig ändern, kann es auch zu einem kompletten Umdenken führen.

        Auch hier ein Beispiel: Es gab einen Zeitpunkt vor einigen Jahren, da wollte ich nur weg – ganz weit weg. Es hat alles nicht mehr gestimmt, ich habe mich nicht mehr wohl gefühlt und es ging mir auf verschiedenen Ebenen überhaupt nicht gut. – Es haben sich drei Einflussfaktoren in diesem ganzen Huwawabu verändert, alles andere ist relativ oder gerade befriedigend geblieben. Aber ich kam zu neuen Wegen und Möglichkeiten, bin hier geblieben und habe neue Möglichkeiten und Wege gefunden.

        Ich hoffe, es ist mir jetzt besser gelungen zum Ausdruck zu bringen, wo ich oben schon hinwollte.

        Aber – an dieser Stelle – durch die Assoziation von Buchladen und Amazon: Hier würde mich zum Beispiel der Gedankengang interessieren, wie man das Online-Booking von Reisen mit der individuellen Beratung (wie im klassischen Reisebüro) bündeln kann. Heute erst habe ich von der Unzufriedenheit und den Mängeln beim Online-Booking gelesen. Sicher, es ist praktisch – aber dieses traditionelle Reisebüro ist etwas anderes, ohne dass der Reisepreis teurer wird, wenn ich jetzt bei Neckermann & Co. online buche.

        Himmel hilf, schon wieder so viel geschrieben…

        Viele Grüße

        Jirka

      • bjoernlefers sagt:

        @Jirka: Danke für Deinen Kommentar! Das hier ist nur eine Art Preview. Die Outline für die nächsten Blog-Artikel steht bereits. Dann wird hoffentlich ein wenig klarer, worauf genau ich hinaus will.

        Hier ging es mir primär darum, dass Fertigkeiten und Werkzeuge da sind, um einem Zweck zu dienen. Das eine ist die Sache, die ich erreichen möchte und das andere sind die Mittel, die ich dazu einsetze. Ich finde, dass zu viel über die Mittel und zu wenig über die Sache gesprochen wird. Insbesondere innerhalb von BWL-Studiengängen.

        Ein Beispiel: Horst spricht mit einem Megafon zu einer Gruppe von Menschen. Horst ist der Gründer, das Megafon sein Werkzeug und die Gruppe von Menschen sind mögliche Kunden. Egal wie laut das Megafon ist – die Gruppe hört ihm nur dann wirklich zu, wenn er auch etwas zu sagen hat. Ohne sinnvolle Botschaft ist das Megafon wertlos.

        Ich finde, dass es zu viele Leute gibt, die nur ein Megafon aber keine Botschaft haben. Die Folge sind – gerade hier in Berlin in Zeiten des Hypes – eine große Anzahl uninspirierter Geschäftsideen, die keine wirklichen Probleme lösen. Hier zwei gute Artikel zum Thema: Selbstverwirklichung ist gut, Problemlösung ist besser und Erlebt die Berliner Startup-Szene gerade ihr blaues Wunder?.

        Doch was könnte man nicht alles erreichen, wenn man die vielen Ressourcen für sinnvolle Zwecke einsetzen würde?

  2. jirka1972 sagt:

    Gern Björn, da lasse ich mich noch überraschen. Manches wird sich erklären – das andere vielleicht ergänzen oder erweitern lassen.

  3. Baris sagt:

    Hi Björn, ein sehr interessanter Beitrag. Ich denke, dass man einfach von dem was man als Start-Up anbietet, einfach nur überzeugt sein muss, und einem die Sache auch liegen und spass machen muss. Wenn man jetzt nur ein Start-Up gründet, weil es eine Modeerscheinung ist, oder weil sehr hohe Exits-Summen bezahlt werden, sehe ich für diese Art von Start-Ups leider keine Zukunft. Beispielsweise hat es wenig Sinn eine Ausbildung zum Automobilkaufmann oder Industriemechaniker zu machen, wenn man überhaupt keine Affinität zur Automobilbrache hat. Ein Start-Up zu gründen, ist meiner Meinung nach analog wie die Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teenager-Jahren. Man muss einfach seine eigenen Interessen kennen und dem entsprechend sich bewerben bzw. ein Start-Up-Unternehmen gründen.

    • jirka1972 sagt:

      @ Baris: „Wenn man jetzt nur ein Start-Up gründet, weil es eine Modeerscheinung ist, oder weil sehr hohe Exits-Summen bezahlt werden, sehe ich für diese Art von Start-Ups leider keine Zukunft. Beispielsweise hat es wenig Sinn eine Ausbildung zum Automobilkaufmann oder Industriemechaniker zu machen, wenn man überhaupt keine Affinität zur Automobilbrache hat.“

      Der Vergleich ist spitzenmäßig! Diese Auffassung vertrete ich auch.Und je weiter man in seiner Entwicklung, Reife, Erfahrung etc. ist, desto schwieriger wird es, die fundierte Idee zu finden und umzusetzen – aber sie könnte vielleicht eine stabile Basis sein.

  4. […] meinem letzten Blog-Artikel haben wir festgestellt, dass man – um ein innovatives Startup zu gründen – eine […]

  5. This is a very satisfying post, and the comments are pleasure to read! My first question would be: what connections do you find between these modern character types and those you discussed in the class with Herr Pieper? And second, I’m wondering how to reconcile the emphasis on individualism I find here with the many commentaries on the importance of entrepreneurship community that I find (for example, google.com search for „startups individual or community?“). You refer to „netzwerk“, but this appears here as a bicycle wheel, with you in the center, and not as a rich community of people mixing in all sorts of combinations that create not simply „buzz,“ but complex connections for the development of ideas (otherwise, why do we have technology clusters (in the us, after WWII, radar in Boston, airplanes in LA, computers in Silicon Valley, etc.). This question is meant to be stimulating, our of respect for what you’e written!

    • bjoernlefers sagt:

      @Bruce: Thanks for the comment and your questions!

      „What connections do you find between these modern character types and those you discussed in the class with Herr Pieper?“

      In terms of character types I think that Sokrates would come closest to what I was trying to describe. The search for truth he stands for is not something one only searches for outside of oneself, but should also be something internal. And to clarify that internal truth of ones own capabilities (e. g. passion and skill) makes it more likely for a person to come up with good startup ideas. I’m talking about this a bit more detailed in my following blog posts.

      „I’m wondering how to reconcile the emphasis on individualism I find here with the many commentaries on the importance of entrepreneurship community that I find?“

      Every individuals internal characteristics are shaped by its community like family, friends, teachers and colleagues. So very early on in life our community has an impact on the type of person we become. Thinking about early experiences that have shaped ones character can be helpful to find truth within oneself. „We are the sum of our experiences.“ Which refers more to your first question than this one. Sorry! 😉

      Since you were referring to the entrepreneurship community: I think the first question one would have to ask oneself is what one wants to do within the entrepreneurship community. I think it always starts with a person wanting to do something. The entrepreneurship community can help you to find out what exactly that is (it can help you „to find truth“) by talking to people, getting advice, working on projects with others and so on.

      And once you’ve found out what you want to do and maybe gathered some people around you or joined others because you all want to do the same or similar things a good startup ecosystem makes it more likely that you’ll have success – it helps you to flourish and thrive with your startup idea.

      I can recommend this articles for further reading: http://techcrunch.com/2012/11/20/startup-genome-ranks-the-worlds-top-startup-ecosystems-silicon-valley-tel-aviv-l-a-lead-the-way/

      Also this book is a good read on the topic, but I’m not through with it, yet:
      http://www.amazon.com/Startup-Communities-Building-Entrepreneurial-Ecosystem/dp/1118441540/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1359495757&sr=8-1&keywords=startup+communities

  6. […] der Artikel : “#1: Wie gründet man ein innovatives Startup?” und “#2: Was hat Psychologie mit guten Startup-Ideen zu tun?” kam mir die Idee, […]

  7. 1liT3rHmILCh sagt:

    Der Artikel ist sehr interessant und fundiert, allerdings legt er den Fokus doch sehr stark auf den Entrepreneur und dessen Kreativität im Umgang mit der Ideenfindung – habe einen Blog erstellt mit Namen CopyCat, um die in den Hintergrund geratenen ökonomsichen Instrumente/ Ansätze einer höheren Priorität zuordnen zu können und nen minimalen Kontrast zu deiner Sichtweise aufzuzeigen. Dein Ansatz beinhaltet meiner Meinung nach die Hohe Kunst der Ausarbeitung einer Idee für Startups, diese Kompetenz erfüllt nicht jeder, jedoch gibt es Alternativen dazu, die ich mit dem BLOG aufzeigen wollte.

  8. godiwajung sagt:

    Baris: „Ein Start-Up zu gründen, ist meiner Meinung nach analog wie die Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teenager-Jahren. Man muss einfach seine eigenen Interessen kennen und dem entsprechend sich bewerben bzw. ein Start-Up-Unternehmen gründen.“

    Dem stimme ich nicht ganz zu. Ich meine, dass sich eine Interesse auch mit einer guten Idee entwickeln kann! Sie muss also erstmal nicht eine Interesse sein, sollte sich aber zu einer entwickeln. Und das wird sie, indem man sich mit ihr beschäftigt. Um ein Beispiel zu nennen: Günter Faltin war überzeugter Kaffeetrinker, Tee hat er nie gerne getrunken. Mit seiner Idee Tee in Großmengen zu verkaufen, hat er sein Interesse an Tee geweckt. Heute ist er ein ausgezeichneter Teekenner und überzeugter Teetrinker.

    Um herauszufinden, ob es eine Gründungsidee wert ist weiter zu verfolgen, ist schlussendlich eine Frage, auf die man erst eine Antwort bekommt, wenn man sie umsetzt. Das denke ich zumindest. Was mir hierzu noch eingefallen ist, ist die 72-Stundenregel: Hat man eine Idee und ist von dieser begeistert, lohnt es sich die nächsten 72 Stunden intensiv an ihr zu arbeiten. Recherchieren, anderen von ihr erzählen, Emails verschicken, etc.. So bekommt sie schonmal ein Puffer und ist nicht nach einer Woche schon wieder „verstaubt“ und löst im schlimmsten Fall noch eine negative Motivation in einem aus.
    Es ist einmal gut, um für sich selber zu spüren, ob man diese Idee weiter verfolgen will. Des weiteren ist dies wertvoll, da man auch nach den 72 Stunden Antworten durch verschickte Emails, ect. bekommt, welche einem am Ball halten und einem ein erstes Feedback geben. Es bringt einen näher an die Antwort, wie wertvoll die Idee ist. Ob sie wertvoll genug ist, um sie weiter zu verfolgen.

    • bjoernlefers sagt:

      Sich innerhalb der ersten 72 Stunden „nach Geburt“ intensiv mit einer Idee zu beschäftigen, sofort zu handeln und Verbindlichkeiten zu schaffen kann sicherlich nicht schaden, aber andererseits ist eine Idee vielleicht auch einfach nicht gut genug, wenn sie nicht zumindest ein paar Tage überlebt. Was meinst Du?

      Ich glaube es ist wichtig, dass man sich vor allem mit Ideen auseinandersetzt, die auch zur eigenen Persönlichkeit passen. In meinem letzten Blog-Artikel habe ich beschrieben, was dabei als Ausgangspunkt dienen kann: https://startupbloggers.wordpress.com/2013/01/29/3-wo-findet-man-sinn-volle-startup-ideen/

      Hast Du Dir die Fragen unten in dem Blog-Artikel mal gestellt? Glaubst Du, dass sie für Dich hilfreich sein könnten?

  9. 1liT3rHmILCh sagt:

    Hab ne ganz interessante Seite,auf der nen bissle zusammenfassend und gegliedert was zu deiner Thematik steht, gefunden-sehr ausführlich und detailiert, Auflistung einiger Fragestellung in bezug, wie man eine Idee klassifizieren kann (http://www.gruenderstory.de/entrepreneurship-faltin/). Vielleicht für einige nen netter Ansatz, Gedankenprozesse beginnen zu lassen.

    • bjoernlefers sagt:

      Habe die Seite gerade mal überflogen und finde vor allem die aufgelisteten Fragen sehr hilfreich. Ich hatte eigentlich überlegt, in einem der nächsten Blog-Artikel selber ähnliche Fragen zusammenzustellen, und werde evtl. nochmal darauf zurückgreifen. Also vielen Dank! 🙂

  10. […] klassische StartUp wird meist auf der Basis einer Idee, Opportunity, geeigneten Kernressourcen bzw. -kompetenzen gegründet. Es wird in aller Regel ein […]

  11. […] haben wir festgestellt, dass man – um ein innovatives Startup zu gründen – eine Person werden sollte, die gute Startup-Ideen hat (#1) und sich dazu zunächst einmal fragen sollte, was man selbst als Sinn-voll […]

  12. sarah sagt:

    Ehrlich gesagt finde ich die grundsätzliche Antwort denkbar einfach: Mit offenen Augen durch die Welt gehen. Die Ideen liegen auf der Straße rum – man muss sie nur aufheben.

  13. […] die Person bestimmt, die es gründet. Und deshalb habe ich in meinen ersten drei Blog-Artikeln ( #1: Wie gründet man ein innovatives Startup?; Was hat Psychologie mit guten Startup-Ideen zu tun?; #3: Wo findet man Sinn-volle Startup-Ideen? […]

  14. […] Wie gründet man ein innovatives StartUp? […]

  15. Samira sagt:

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