Smartphonenutzung in Deutschland – Mit Apps Erfolgreich werden

In Bezug auf den Beitrag Appgefahren. Mobiler Service im 21. Jahrhundert möchte ich mit diesem Beitrag veranschaulichen wie viele Smartphones in Deutschland und weltweit genutzt werden bzw. wie viele Apps (Applikationen) genutzt werden. Die Verbreitung der Smartphones nimmt immer mehr zu. Google: Our Mobile Planet - Smartphone-Verbreitung Deutschland

Die meisten Personen nutzen ihr Smartphone täglich, sind permanent im Internet und nutzen App´s. Mit diesen App´s kann man als Unternehmen bares Geld verdienen. Zur Verdeutlichung: über die Weihnachtfeiertage 2012 (25.12. – 31.12.2012) wurden in Deutschland 57 Millionen Apps geladen und in den USA 604 Millionen Apps geladen. Rund 34 % dieser App´s waren davon kostenpflichtig.

Es gibt verschiedene Wege mit einer App Geld zu verdienen. Einerseits kann man über den direkten Verkauf der App Geld verdienen, wie z. B. bei Spielen. Andererseits kann man den Nutzern seine App kostenlos zur Verfügung stellen und über diese App auf sein Produkt aufmerksam machen oder es über diese App zu vertreiben. Es gibt auch andere Varianten, in dem man bei einer kostenlosen App zusätzliche Funktionen bezahlen muss.

Grundsätzlich gibt es bei den Smartphones drei große konkurrierende Betriebssysteme, die jedes für sich einen eigenen Quellcode nutzen, sodass man bei einer Erreichung des ganzen Marktes drei App´s erstellen muss:

Android (Google), Symbian (Nokia) und IOS (Apple)

Nachfolgend erhaltet Ihr eine Übersicht über die Verbreitung der Betriebssysteme in Deutschland:

https://i1.wp.com/www.iphone-ticker.de/wp-content/uploads/2012/06/smartphones.jpg

Auffallend ist, das nicht wie viele erwarten Apple an erster Stelle steht. Dies liegt daran, das Google Ihr Betriebssystem an verschiedene Smartphonehersteller vertreibt, einer darunter ist Samsung.

Man sollte wirklich in Erwägung ziehen, mit einer App seine Geschäftsidee oder sein bestehendes Unternehmen bekannter zu machen. Oder gar seine Idee über eine App zu verwirklichen.

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6 Gedanken zu „Smartphonenutzung in Deutschland – Mit Apps Erfolgreich werden

  1. Benjamin Berndt sagt:

    Ein toller Beitrag zu den Möglichkeiten der App Wertschöpfung. Im Bezug auf deine Grafik mit den Marktanteilen möchte ich nochmal den internationalen Vergleich aufzeigen:

    http://www.tecchannel.de/index.cfm?pid=21448&pk=205

    Dort sieht man sehr schön, dass Google’s Android immer mehr Marktanteile abgreift. Jn China z.B. benutzen 90%! das Google Betriebssystem. Nokia’s Symbian hingegen nimmt immer mehr ab. Auch das BlackBerry OS erleidet dieses Schicksal. Ob Windows Phone sich langfristig durchsetzen kann, steht wohl, trotz geringer Erhöhung der Marktanteile in den letzten 2 Jahren, noch in den Sternen.
    Androids großer Marktanteil ist zwar ein Argument für eine App Entwicklung auf dieser Plattform, allerdings sind die finanziellen Ausgaben der Nutzer von iOS weitaus höher. Das liegt vor allem an der Nutzermentalität der Google-User. Die Bereitschaft zum Kauf ist dort noch nicht so weit verbreitet, da viele Apps von Anfang an kostenlos waren und erst später die kostenpflichtigen Apps dazu kamen. Immerhin ist Android auf quelloffen, der Quellcode ist also fur jedermann zugänglich. Für viele ein Kaufargument. Jedoch weniger motivierend für App-Käufe. Das wird sich in den nächsten Jahren aber verändern. Gerade weil Android jetzt auch auf vielen Tablets läuft und Apple dort keine Alleinstellung mehr hat, werden immer mehr App-Entwickler auf den Android-Zug aufspringen. Zusätzlich verspricht auch das von dir angesprochene Free-to-play Prinzip (kostenlos, für mehr Funktionen zahlen) ein großer Trend zu werden…

  2. Max sagt:

    Ich habe mir die Grafik angesehen, echt heftig, das Android und IOS mit 85 % den weltweiten Markt beherrschen. Wenn sich die von dir angesprochene Nutzermentalität ändert ist die Entwicklung von Apps für Androidsysteme natürlich äußerst lukrativ.

    Windows versucht mit dem neuen Betriebssystem in dem Markt Fuß zu fassen. Die Anteile sind derzeit sehr gering, ich kann mir jedoch durchaus vorstellen, dass Windows seine Marktanteile steigern kann. Ich vermute, dass die Anteile von dem Symbiansystem und dem Blackberrysystem weiter sinken und dadurch eventuell Windows Anteile gewinnen könnte.

    Ich bin echt gespannt wie sich das entwickeln wird.

    Weißt du, ob Windows auch Apps nutz bzw. ob das System ähnlich wie Windows 8 aufgebaut ist?

  3. Benjamin Berndt sagt:

    Microsoft nutzt als mobiles Betriebssystem eine auf Touch ausgelegte Version von Win 8, namens Windows RT. Dies entspricht fast exakt der Kacheloberfläche von Win 8. Darauf lassen sich auch nur Apps installieren, keine Windows Programme. Der Appstore ist übersichtlich und die Apps gut programmiert, allerdings ist die Auswahl noch sehr dürftig. Klar ist, das Microsoft mit seinen eigenen Tablets sehr wenig Absatz erzielen konnte. Daher findet man Windows RT jetzt auch auf Geräten anderer Hersteller. Nutzer, die von Android oder iOS kommen, müssen sich zudem umgewöhnen, da die ganzen Gesten von Win RT erst gelernt werden müssen…

  4. Max sagt:

    Das mit dem Windows RT könnte natürlich interessant werden, solange es noch nicht so viele Apps dafür gibt und das ganze System auf Apps aufbaut.

  5. Excellent topic, and in approach I would recommend as a next step asking the more general question of how differently people have developed business models around app development, as you will find, for example, in the little collection of links I’ve made here: https://pinboard.in/u:brucespear/t:appbiz/. I would think this discussion would be of considerable interest to those interested in startups, as the app business community, trying to monetize development in a very crowded field with low barriers to entry, is very new, dynamic, heterogenous one, with lots of innovative business models. Enjoy!

  6. sarah sagt:

    Ich finde die Idee interessant, mit einer App den Erfolg des eigenen Startups zu fördern – natürlich immer abhängig von der Zielgruppe. Trotzdem sollte man nicht vergessen, welche Faktoren daran gebunden sind. Grundsätzlich ist der Entwicklungspreis nicht zu vernachlässigen. Abgesehen davon finden sich immer wieder Apps, die zwar gut gemeint sind, aber den Kundenwünschen nicht in letzter Konsequenz gerecht werden. Auch zu berücksichtigen sind: Kosten zum Launch der App, Marketing und Pflege der Software.

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