Appgefahren. Mobiler Service im 21. Jahrhundert


Hallo liebe Bloggerfreunde,

in meinem heutigen Post möchte ich gern auf das Thema „mobile Applikationen und ihre Bedeutung im Web Development des 21. Jahrhunderts“ eingehen.

Die kleinen handlichen Computer, genannt Smartphones oder Tablets, sind aus dem Alltag der Meisten fast gar nicht mehr wegzudenken. Die dazu gehörigen Apps, kleine Programme extra entwickelt für unsere Bedürfnisse, sollen unseren Alltag mittlerweile sehr erheblich erleichtern. Dies gilt für Service Leistungen, welche mit dem Smartphone direkt und ziemlich überall genutzt werden können, als auch für die kleinen Spiele, die uns die Langeweile versüßen. Bleiben wir aber beim Thema Serviceleistungen. Mithilfe von Apps gibt man den Endkunden die Möglichkeit, den vorhandenen Service eines Unternehmens, bequem und ohne Zusatzgerät, standortunabhängig zu nutzen. Das geht vom Buchungen von Tickets bis hin zu Car Sharing mit dem kleinen Helfer. Der prozentuale Anteil an Smartphone-Besitzern steigt seit Jahren rasant an. Im letzten Jahr wurden allein in Deutschland etwa 12 Millionen Geräte verkauft. App-Verkäufe erreichen dank der hohen Nachfrage immer wieder beeindruckende Zahlen. Der Trend ist schon lange erkennbar. Die Frage, die sich stellt, ist:

Wie erhöhe ich mit Apps den Mehrwert meines(r) angebotenen Services.

Mein Standpunkt: Klar, kann ich auch auf die Website zugreifen per Smartphone, aber das ist nicht annähernd so komfortabel, wie mit der (wenn vorhandenen) Applikation zu arbeiten. Diese bringen neben Optimierungen für die handlichen Geräte auch meistens die Möglichkeit für weitere Features mit sich, die auf der Website nicht vorhanden sind. Beispiel hierfür wäre eine In-App Fotofunktion mit integrierter Upload-Möglichkeit.

Doch bieten uns die Apps wirklich echten Mehrwert und vor allem: Sollte ich als Gründer im Bereich Web-Development eine App von vornherein in Betracht ziehen? Sind die Menschen schon so sehr gewöhnt an den Gedanken: „Es muss eine App davon geben“, dass man mit der herkömmlichen Service-Website viel weniger Kunden erreicht? Oder kann dies sogar ausschlaggebend für den Erfolg sein? Die App „myTaxi“ bspw. war sehr, sehr erfolgreich. Standort der in der Nähe befindlichen Taxis sehen und direkt über die App ordern. Genial. Und auch noch so einfach. Alles auf einen Blick, übersichtlich und schnell. Unabhängig von Standort und Zeit.

Zudem ist Berlin auch nicht mehr nur das Mekka der Unternehmensgründungen sondern gerade im Bereich App-Entwicklung mindestens genauso attraktiv. Zusammenhänge sind klar erkennbar.

„Insbesondere Berlin ist zu einem Hot-Spot der App-Entwicklung geworden. „Seit es das Internet gibt, brauchen Unternehmen eine Website. Seit es mobile Geräte gibt, brauchen sie eine App“, fasst Dr. Torsten Oelke, Mitbegründer und Geschäftsführer der Smart Mobile Factory GmbH, den Trend zusammen. Für ihn war die Frage des Standorts seiner Full-Service-Agentur für mobile Geschäftslösungen sofort entschieden: „Berlin ist der ideale Ort für mich, hier werden digitale Entwicklungen gelebt und der permanente Fortschritt ist wahnsinnig inspirierend.““

Würde mich freuen, wenn einige in den Kommentaren ihrer Meinung zu dieser Art der Wertschöpfung preisgeben würden. Sind Apps heute und in Zukunft unerlässlich für die Net-Gründung? Was sind Vor- und Nachteile? Sind sie ein Merkmal für Servicequalität? Ich freue mich über Input.

Frohes Weihnachtsfest an euch alle. 🙂

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4 Gedanken zu „Appgefahren. Mobiler Service im 21. Jahrhundert

  1. Sarah sagt:

    Hallo,
    dein Thema ist perfekt gewählt. Sich zu Fragen was denn nun tatsächlich der Mehrwert von Apps ist, ist eine gute Herangehensweise. Neben den von dir genannten Vorteilen, fällt mir spontan auch noch die bessere Einbindung von Sensoren ein. Bewegungssensoren, Lichtsensoren und GPS Empfänger werden durch viele Apps bestens genutzt – welcher Browser kann das schon?
    Deutschland ist in Sachen mobile Applikationen etwas schwerfällig, schaut man aber einmal über den Tellerrand nach England, so zeigt sich, dass die Inselbewohner vor allem in Sachen mobile commerce schon weiter sind.
    Vielleicht hast du ja Lust noch ein wenig mehr auf das große Thema der mobilen Applikationen einzugehen? Hier ist ein schöner Link: http://readwrite.com/mobile.

  2. Benjamin Berndt sagt:

    Ja in England ist da wirklich schon mehr im Gange. Aber das wäre nicht das erste mal das wir dem Trend hinterher hängen. Wie bei deinem aktuellen Post auch schön zu sehen ist, sind die Kostenaufwendungen für interaktiven / multimedialen Content und vor allem von mobilen Apps am Höchsten. Die Frage nach dem Mehrwert und den Wettbewerbsvorteilen wir dadurch nochmal gepusht. Immerhin will man für all die Investitonen auch deutlich etwas zurück bekommen. Ich bin mir sicher, dass das bei uns in naher Zukunft so kommen wird. Ich werde auf jeden Fall weiterverfolgen, wie sich das bei uns entwickelt und den Blog auf dem Laufenden halten.

  3. […] Bezug auf den Beitrag Appgefahren. Mobiler Service im 21. Jahrhundert möchte ich mit diesem Beitrag veranschaulichen wie viele Smartphones in Deutschland und weltweit […]

  4. Max sagt:

    Apps haben wirklich den Alltag der Smartphone-Nutzer verändert. Du sagst das Berlin das Mekka für App-Entwicklung ist, dann sollte es ja gerade hier in Berlin möglich sein als Gründer kostengünstig eine App entwickeln zu lassen. Hier sollte man natürlich stark darauf achte, dass die Entwickler nicht die eigene Idee kopieren und ggf besser vermarkten.

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